Edu-Kinestetik

Edu steht für education (englisch) = Erziehung, Kinestetik kommt von kinein (griechisch)= bewegen.

Brain-Gym

Brain-Gym® ist eine sehr effektive Methode, mit der Lern-, Konzentrations- und Gehirnleistungen aktiviert und verbessert werden können. „Bewegung ist das Tor zum Lernen” ist der Leitsatz dieser Methode.

Der Pädagoge Dr. Paul Dennison entwickelte mit seiner Frau Gail Dennison auf der Grundlage neuester Gehirnforschungen dieses System. Sie gehen davon aus, dass – solange keine organischen Schäden vorliegen – es keine Lernstörungen sondern nur Lernblockaden gibt. Viele Kinder und auch Erwachsene haben Stress beim Lesen, Schreiben und anderen alltäglichen Tätigkeiten, können sich schlecht erinnern und nutzen ihr eigentliches Lernpotential nicht.

Beim Brain Gym werden alle drei Dimensionen (Zentrierung, Lateralität, Fokus) mit dem kinesiologischen Muskeltest untersucht. Durch einfache körperliche Übungen erfolgt die Integration der Gehirnhemisphären, der Augen, der Ohren, Hand / Auge und Kopf / Körper Koordination. Eine positive Einstellung zum selbst gesetzten Ziel, Energieübungen und Aktionsbalancen für ein besseres Verständnis, eine zielgerichtete Planung und Organisation, Bekämpfung von Prüfungsangst und Stressabbau, helfen dem Klienten seine vorhandenen Potentiale auszuschöpfen und zu erweitern.

 

Vision-Circles

Um in ständig sich verändernden Situationen zu überleben, sind wir bemüht, Neues aufzunehmen und mit schon Erlebtem zu vergleichen, zu verknüpfen und zu speichern. Durch unsere Augen und Ohren, durch Berührung und Bewegung nehmen wir schon als Säugling unsere Umwelt wahr. Unsere Reaktionen und Gefühle auf bestimmte Reize von außen werden in unseren Zellen abgespeichert. So kann es sein, dass z.B. ein bestimmter Duft, eine Farbe oder ein Klang, Gefühle des Wohlbefindens oder des Ekels bei uns hervorrufen, ohne dass wir uns bewusst an ein zurückliegendes Ereignis erinnern können.

Wie wir unseren Alltag meistern, hängt davon ab, wie kreativ wir unsere Erfahrungen mit unseren Zielen, Träumen und Visionen, verknüpfen können.

Die ersten vier Wahrnehmungskreise befassen sich mit der Entwicklung des Individuums in Richtung Autonomie und legen Wert auf die Möglichkeiten, sich selbst zu nähren( Beobachtungen und Ereignisse objektiv einzuschätzen, den Körper im Raum zu erfahren, Klänge, Töne und Farben zu nutzen,, sensibel und entspannt unsere Aufnahmefähigkeit witer zu entwickeln). Die nächsten vier Wahrnehmungskreise betonen die Entwicklung betonen die Entwicklung in Richtung gesunder, sozialer Interaktionen ( Handeln, auf frühere Erfahrungen zurückgreifen, mit anderen in Beziehung treten, Wissen und Fähigkeiten zu integrieren und flexibel auf Anfordeungen und Ereignisse zu reagieren).

Dadurch erhalten wir einen intensiveren Zugang zu unserem Inneren Selbst, zu unserer Intuition und zu unseren Gefühlen. Kompensatorische Gewohnheiten können aufgelöst werden, die sich durch den falschen Gebrauch der visuellen, auditiven, kinästhetischen und taktilen Fähigkeiten entwickelt haben.